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Der Deckel auf dem Bonusgewinn: was am Ende auszahlbar ist
Der Umsatzfaktor bestimmt, wie lange gespielt wird. Die Auszahlungsgrenze bestimmt, wie viel davon das Konto überhaupt verlassen darf. Sie steht weiter unten in den Bedingungen, wird seltener verglichen und entscheidet öfter über das Ergebnis.
Die Bedingungen von Löwen Play nennen für das Willkommensangebot zwei getrennte Obergrenzen: dreihundert Euro aus dem Einzahlungsbonus und hundert Euro aus den Freispielen. Es sind zwei Töpfe mit zwei Deckeln.
Wer daraus vierhundert Euro macht, beschreibt ein Angebot, das so nicht existiert. Jede Grenze gilt für den Teil, zu dem sie gehört, und ein Überlauf aus dem einen in den anderen ist nicht vorgesehen.
SlotMagie begrenzt sowohl das Freispielpaket ohne Einzahlung als auch die 250 Freispiele der Einzahlungsvariante auf eine Auszahlung von höchstens hundert Euro. Der Faktor von vierzig läuft also auf ein Ergebnis zu, das bereits feststeht.
JackpotPiraten nennt für Freispielgewinne zweihundert Euro mit vorheriger Einzahlung und fünfundsiebzig ohne. Beides sind Höchstgewinne aus Freispielen; für das Konto als solches gibt es dort ausdrücklich kein Auszahlungslimit.
Die allgemeinen Bonusbedingungen von sportwetten.de begrenzen Gewinne aus Bonusguthaben auf das Zwanzigfache und höchstens 2.000 Euro. Für Gewinne aus eigenem Echtgeld greift diese Grenze nicht.
bet-at-home stellt neben den Bonus einen Quotenboost, dessen zusätzlicher Gewinn bei dreißig Euro endet, dafür aber als Echtgeld ohne jede Umsatzbedingung gutgeschrieben wird. Der kleinere Betrag ist hier der freiere, und das ist beim Vergleich zweier Angebote leicht zu übersehen.
Löwen Play führt für jede Auszahlungsmethode ausdrücklich keine Begrenzung. BingBong bezeichnet den Höchstbetrag seiner Auszahlungen ebenfalls als unbegrenzt und zahlt in einer einzigen Transaktion aus, statt den Betrag zu stückeln.
Das betrifft das Konto und nicht den Bonus. Die Grenzen aus den Abschnitten oben bleiben unberührt, und beides in einem Satz zu vermischen ist der häufigste Fehler in Bonusvergleichen.
6.000 Euro Umsatz gegen dreihundert Euro Auszahlungsgrenze ist eine andere Aufgabe als 1.750 Euro Umsatz gegen ein kleineres Bonusguthaben. Der Vergleich funktioniert nur, wenn beide Zahlen nebeneinanderstehen, und in der Werbung steht regelmäßig nur eine davon.
Sinnvoll ist die umgekehrte Lesereihenfolge: zuerst die Grenze suchen, dann den Faktor, dann die Frist. Findet sich keine Grenze, ist auch das eine belastbare Information und nicht bloß eine Lücke.